Duitsland heeft een nieuwe verkeersminister

08 maart 2018 - (601 keer gelezen)


Koninklijke BLN-Schuttevaer heeft de nieuwe verkeersminister, Andreas Scheuer, gefeliciteerd met zijn benoeming en tevens gewezen op de mogelijkheden van de binnenvaart. Daarnaast is natuurlijk gewezen op het probleem met de ligplaatsen in Duitsland. De felicitaties zijn ook verzonden naar de vakpers in Nederland en de Duitse pers.


Gute Wünsche für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer aus Holland
An das System Wasserstraße denken

Der niederländische Schifffahrtsverband Koninklijke BLN-Schuttevaer (BLN = Binnenvaart Logistiek Nederland) wünscht dem designierten Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer viel Erfolg im neuen Amt. Angesichts der zahlreichen Aufgaben bietet BLN dem neuen Minister umfassende Unterstützung an. “Die gesamte Wasserstraßeninfrastruktur ist für die deutsche Industrie von allergrößter Bedeutung. Mit der immerhin größten Binnenschifffahrtsflotte in Europa tragen wir Niederländer in erheblichen Maße dazu bei, dass das “nasse Verkehrssystem” seinen Beitrag am volkswirtschaftlichen Erfolg leistet”, sagt Erik Schultz, der Vorsitzende der Internationalen Abteilung von BLN. Immerhin werden jährlich über 220 Millionen Tonnen Güter mit Schiffen auf dem gut 7.500 km langen deutschen Wasserstraßennetz transportiert. Rund 75 Prozent davon werden im grenzüberschreitenden Verkehr, vor allem mit Schiffen unter niederländischer Flagge verschifft.

Qualität der Wasserstraßen gefährdet deutschen Wohlstand

Der Erfolg der deutschen Wirtschaft wird durch den Zustand der “nassen Infrastruktur” aber immer mehr gefährdet. Schleusen aus dem 19. Jahrhundert und der eklatante Mangel an Liegeplätzen machen der europäischen Binnenschiffahrt immer mehr zu schaffen. Wenn Lade- und Löschstellen nur noch mit erheblicher Verzögerungen zu erreichen sind und Binnenschiffer keine Möglichkeit mehr haben, die gesetzliche vorgeschriebenen Fahrtzeiten einzuhalten, werden Verkehre weiter auf die ohnehin überlasteten (und ebenfalls maroden) Straßen verlagert. Das ist weder im Sinne der Industrie, noch im Sinne von Menschen und Umwelt.

BLN hat größtes Verständnis dafür, dass der designierte Verkehrsminister eine Mammutaufgabe zu bewältigen hat. Und dass dabei die individuelle Mobilität der Menschen eine große Bedeutung hat, ist Erik Schultz sehr bewusst. “Jeder Autofahrer ist ein Wähler. Es ist nachvollziehbar, dass Autobahnen, Rheinbrücken und Umgehungsstrassen wichtig sind. Wir bitten den neuen Verkehrsminister aber, die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs nicht zu vergessen. Nur durch die Binnenschifffahrt sind die allermeisten Industriestandorte und Städte in Deutschland so groß und bedeutend geworden. Ohne das System Wasserstraße ist eine zukunftsfähige Mobilität gefährdet”, sagt Schultz.




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